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Intervention bei Mobbing

Eingreifen, wenn es Mobbing in der Klasse gibt: Der No Blame Approach

Zielgruppe:

Klassen, in den es Mobbing gibt, aller Altersstufen

Vorgehen:

Ein schnelles, systematische Intervenieren von außen hilft, das Mobbing aufzulösen. Eine bewährte Intervention ist der No Blame Approach (Ansatz ohne Beschuldigung). Er gilt als die „sanfte Methode“, Mobbing aufzulösen, da auf jede Form der Schuldzuweisung oder Bestrafung verzichtet wird. Der Grundgedanke ist, dass es nicht nur Opfer und Täter gibt, sondern alle Schüler/innen eine Rolle im Mobbingsystem einnehmen, sei es als Täter/innen, Mitläufer, Dulder/innen, Unterstützer/innen oder Zuschauer/innen. Somit sind, direkt oder indirekt, alle Schüler/innen betroffen. Als Folge ist häufig das gesamte Klassenklima beeinträchtigt, da neben dem Opfer auch andere Schüler/innen Angst haben oder sich unwohl fühlen.

Ziel der Intervention ist es, den Blick nach vorne zu richten und die Schüler/innen als Experten für ihre Klasse anzusprechen und ihre Ressourcen zu nutzen und den sofortigen Stopp des Mobbings zu erreichen.

Die Grundbotschaft lautet: die aktuelle Situation in der Klasse ist nicht akzeptabel und muss schnellstmöglich gemeinsam verändert werden.

Die Arbeit mit diesem Ansatz erfolgt in drei Schritten:

  • Gespräch mit Mobbing-Betroffenem
  • Gespräch mit der Unterstützungsgruppe
  • Nachgespräche führen

Der No Blame Approach bietet sich für alle Altersstufen und Schulformen an. Die Dauer der notwendigen Intervention richtet sich nach der Intensität des Mobbings. Wir beraten Sie gerne.

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